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2019-Music&Friends-Bericht

Bericht aus der SZ vom 9.4.2019
Von Johannes Bodwing

„Wir können alles", sagt Dirigent Thomas Leinenbach, und sein Orchester, Solisten und Band beweisen das.
Einen überzeugenden Vorgeschmack auf ihr 100. Jubiläum 2020 lieferte das Konzert der „Musikfreunde" Elm am Samstagabend mit einem rund zweieinhalbstündigen Programm. Dafür hatten die Musikfreunde ein simples Rezept: Ihren sichtlich begeisterten Dirigenten Thomas Leinenbach, 30 sehr gut klingende Musikerinnen und Musiker sowie Solist Simon Brück und die Band „As It Happen's". Das Orchester variierte Musikstile, Auftritte und Lichteffekte. Zum Auftakt spielte die Band den Pink-Floyd-Hit „Another Brick in the Wall" an, das Orchester nahm auf und führte zu wuchtiger Dynamik fort.

16 Jahre bis Mitte 60 ist das Alter der musikalisch aktiven Musikfreunde, sagte Dirigent Leinenbach im Pausengespräch, mit einem „guten Mittelbau um die 30 bis 40 Jahre". „Wir können alles", verdeutlichte er die Bandbreite von Blasorchestern. Zum Mix, der den Erfolg ausmache, gehörten auch Gäste, die weitere Facetten buchstäblich ins Spiel brachten.

Mit Simon Brück stand ein hervorragender Solist auf der Bühne, der von der zärtlichen Posaune bis zum sanften Alphorn seine Instrumente beherrscht. Das lange Blasinstrument aus den Bergen jonglierte er quer über die Bühne und begeisterte damit beim „Alphornzauber". Zu den Programmtiteln gehörten meditativ wirkende Stücke wie „Visions" und „River flows in you" sowie das religiös angehauchte „Halleluja" von Leonard Cohen. In kräftigem Kontrast dazu stand der Marschrhythmus der „Berliner Luft" und „Auf ihr Brieder in die Palz".

Eine kräftige Dosis gitarrenlastiger Rockmusik steuerte die vierköpfige Band „As It Happen's" mit einem Soloauftritt bei. Später spielten die drei Gitarristen zusammen mit den Musikfreunden eine orchestrierte Variante des Queen-Klassikers „Bohemian Rhapsody". Hits der Neuen Deutschen Welle aus den 80er Jahren, wie beispielsweise „Skandal im Sperrbezirk" und „Sternenhimmel", wurden zum Einstieg in die Zugaben. Die hatte das Publikum mit viel Enthusiasmus eingefordert. Dafür gab es dann noch Frank Sinatras „My Way" mit zahlreichen Solisten an Querflöte, Saxophon, Trompeten und Posaune. Danach den „Bergmannsgruß" und das rockige „Welcome to the Jungle".

 

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