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Vereinschronik

CHRONIK DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE ELM E.V.

 

Die Anfänge von 1920 bis 1965

 

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ist die Musikgeschichte Elms bekannt.

Es existierten mehrere Musikkapellen, wie z.B. der MV Frohsinn und der Musikverein Adlerflug Sprengen.

Im Jahr 1920 gründeten die Musiker Josef Schwinn, Josef Speicher, Jakob Forster (Schlagzeug), Johann Rupp (Posaune), Clemens Derrenbecher (Tenorhorn), Eucharius Wirbel, Georg Schwinn und Nikolaus Steil die Gesellschaft der Musikfreunde Derlen. Sie wählten Josef Schwinn zum 1. Vorsitzenden. Neben ihm leitete Josef Speicher das Orchester, das in den Anfängen nur aus Streichern bestand. Nach kurzer Dirigentenzeit von Josef Speicher trat der Militärmusiker Eucharius Wirbel ans Dirigentenpult. Unter seiner Leitung wurde auch ein Blasorchester gegründet, das erstmals 1925 zur „Jahrtausendfeier“ erfolgreich an die Öffentlichkeit trat. Von 1925 bis 1935 war Wilhelm Thomas 1. Vorsitzender. Ihm folgte Jakob Rupp. Diese beiden Vorsitzenden leiteten den Verein so geschickt, dass sie ihn durch Krisenjahre hindurch erhalten konnten. Nach sechsjähriger Tätigkeit übergab Eucharius Wirbel 1930 den Dirigentenstab an den aktiven Musiker Johann Rupp. Unter dessen Leitung und dem Vorsitz von Jacob Rupp trat das Orchester mit zahlreichen Streich- und Blaskonzerten auf. Dies ermöglichte die Anschaffung einer Uniform, die die Musiker anlässlich einer Fahrt mit den Derler Turnern nach Möhrfelden erstmals trugen.

Nach der Zusammenlegung der vier Bachgemeinden Derlen, Knausholz, Elm und Sprengen im Jahr 1938 zur Gemeinde Elm/Saar nannten sich die Musikfreunde Derlen nun Gesellschaft der Musikfreunde Elm/Saar. Bedingt durch den 2. Weltkrieg erlahmte das Musikwesen in Elm. Am Weißen Sonntag des Jahres 1948 geleitete die Ges. der Musikfreunde Elm zum ersten Mal wieder die Kommunionkinder feierlich mit Musik zur Kirche. Nachdem in der Nachkriegszeit das Musikwesen zunächst nur langsam wieder vorwärts schritt, brachte der neue 1. Vorsitzende, Clemens Derrenbecher, neuen Geist und frischen Wind in die Reihen der „alten“ Musikfreunde. In dem damaligen Seelsorger Pastor Franz Xaver Federspiel fand Clemens Derrenbecher einen musikbegeisterten Partner, dem sehr viel am Aufbau eines Orchesters gelegen war. Er unterstützte die Musikfreunde mit allen ihm damals zur Verfügung stehenden Mitteln. Ein Großteil der Instrumente wurde auf seine Kosten repariert oder neu angeschafft.

Im Jahre 1950 wurde Karl Sander für das Amt des Dirigenten gewonnen. Karl Sander war lange Jahre Kapellmeister der Röhrenwerke Bous. Unter seiner Leitung wuchs das Orchester zahlenmäßig zu seiner bisher höchsten Stärke von 35 Mann an.

 

1955 feierten die Musikfreunde unter starker Beteiligung der Bacher Kulturvereine ihr 35jähriges Bestehen. Bei diesem Stiftungsfest trat der Verein erstmals wieder mit einem Streich- und Blasorchester auf. Die musikalische Leitung der Gesellschaft der Musikfreunde Elm-Derlen hatte zu dieser Zeit Karl Sander.

 

Nach diesem Jubiläum waren folgende Vorsitzende für die Vereinsgeschicke verantwortlich:

von März bis August 1956 Berthold Gärtner

von August 1956 bis Januar 1959 Albert Kockler

von Januar 1959 bis Juli 1965 Josef Petry

von Juli 1965 bis Januar 1966 führte Josef Woll als 2. Vorsitzender die Geschäfte.

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 1966 wurde Johann Mertes zum 1. Vorsitzenden gewählt. Während seiner Amtszeit feierte die Ges. der Musikfreunde Elm vom 16. bis 18. Mai 1970 ihr 50jähriges Bestehen.

1959 gab Karl Sander nach langer erfolgreicher Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen den Dirigentenstab an Alois Weißgerber, einen allseits bekannten und beliebten Musiker, weiter. Unter dessen Leitung nahmen die Musikfreunde an zahlreichen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Gemeinde teil. Damals gab es z.B. Fastnachtsveranstaltungen mit der Vereinsgemeinschaft Elm und Konzerte in der Kulturgemeinschaft mit den beiden Kirchenchören von St. Josef und Maria Himmelfahrt sowie dem MGV Germania.

Mitte der 60er Jahre wurde das Streichorchester aufgelöst. Das Blasorchester bestand jedoch weiter.

 

 

Das Blasorchester seit 1965

 

Im Dezember 1970 übernahm Edgar Pohl von Johannes Mertes das Amt des

1. Vorsitzenden und verwaltete es 20 Jahre lang. Während dieser Zeit wurden einige Veranstaltungen, die heute zur Tradition der Musikfreunde gehören, ins Leben gerufen, u. a. das Gartenfest in den Anlagen des Vereinslokals Kreutzer-Schramm, die Weihnachtsfeiern, die zweitägigen Vereinsausflüge, die in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Österreich, Luxemburg und die gesamte Bundesrepublik führten.

Während eines Vereinsausfluges in den Schwarzwald wurde Alois Weißgerber im Juli 1980 nach 21jähriger Dirigentschaft verabschiedet und zum Ehrenmitglied ernannt. Ihm folgte Hans Leinenbach aus Differten als Dirigent für die Zeit von August 1980 bis Dezember 1982.

Im Januar 1983 übernahm mit Urban Rupp wieder ein aktiver Musiker aus den eigenen Reihen den Dirigentenstab. Unter seiner Leitung fand eine große Zahl junger Musiker und Musikerinnen den Weg zur Ges. der Musikfreunde. Nach siebenjähriger erfolgreicher Tätigkeit übergab er 1990 Rudi Balzert die musikalische Leitung des Orchesters.

Im Januar 1991 wurde Wilfried Altmeyer zum 1. Vorsitzenden gewählt. Auf dessen Vorschlag hin wurde Edgar Pohl von der Versammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Vereins benannt. Die Ernennungsurkunde erhielt er im Rahmen des Gemeinschaftskonzerts 1991.

 

Die Gesellschaft der Musikfreunde Elm beantragte 1992 beim Amtsgericht Saarlouis die Eintragung ins Vereinsregister. Seither trägt der Verein den Namen Gesellschaft der Musikfreunde Elm e.V.

 

Im Dezember 1994 gab Rudi Balzert den Dirigentenstab ab, und

der 2. Dirigent Heinrich Maas übernahm vorübergehend die Leitung des Orchesters. Seit 15.08.1995 leitet Dirk Pistorius das Orchester als 1. Dirigent.

 

Wilfried Altmeyer führte den Verein bis 1999. Ihm folgten ins Amt:

von 1999 bis 2002 Josef Kissel

von Mai 2000 bis Mai 2001 vertreten durch die 2. Vorsitzende Dr. Dorothée Heckmann

von 2002 bis 2005 Heinrich Dernbecher

von Februar 2005 bis Juli 2006 Josef Kissel

von Juli 2005 bis Februar 2006 vertreten durch den 2. Vorsitzenden Roger Josten

seit 2006 steht Patrick Ney dem Verein vor.

Josef Kissel ist kürzlich vom Vorstand aufgrund seiner geleisteten Arbeit zum Ehrenmitglied vorgeschlagen worden.

 

Seit 2004 probt die Gesellschaft der Musikfreunde Elm in einem eigenen Probenraum. Dieser Raum wurde von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Die aktiven und inaktiven Musikfreunde haben den Raum in gemeinsamer Eigenleistung bestens für den musikalischen Probenbetrieb hergerichtet. Vereinslokal für größere Festivitäten ist nach wie vor das Gasthaus „Zum Keglerheim“.

 

 

Konzerte

 

Alljährlich im Frühjahr findet das beliebte Gemeinschaftskonzert mit dem Akkordeon-Orchester Elm statt. Die Vorbereitung dieses Ereignisses stellt jedes Jahr die größte musikalische Herausforderung dar. Mit intensiver Probenarbeit konnte in den letzten 10 Jahren das musikalische Niveau nicht nur gehalten, sondern noch gesteigert werden. Dies spiegelt sich in der anspruchsvollen Literatur wider, die der Verein seinem Publikum bieten kann. Neben dem Repertoire an klassischen Märschen und Polkas warten die Musiker mit konzertanten Stücken, mit Filmmusiken und mit Medleys moderner Musik auf. Hier einige der Highlights der musikalischen Literatur:

Der Graf von Monte Christo – Otto M. Schwarz

Fluch der Karibik – Klaus Badelt

Elisabeth – Arr. Johan de Meij

Emotionen – Kurt Gäble

The Texans – James Barnes

Gullivers Reisen – Bert Appermont

Virginia – Jacob de Jaan

The new Village – Kees Vlak

A Highland Rapsody – Jan van der Roost.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die im Wechsel stattfindenden

Serenadenabende mit dem Bachtalchor Elm und die Herbstkonzerte mit dem MGV Germania Elm.

 

 

Der Verein im BSM

 

Unter Leitung von Rudi Balzert errang die Ges. der Musikfreunde beim Wertungsspielen des Bundes Saarländischer Musikvereine am 8. November 1993 den 1. Rang mit Auszeichnung in der Mittelstufe.

Dies war Anlass für die Gemeinde Schwalbach, die Gesellschaft der Musikfreunde Elm als Kulturpreisträger der Gemeinde auszuzeichnen.

Seither nimmt die Ges. der Musikfreunde regelmäßig an den zweijährlich stattfindenden Wertungsspielen des BSM teil und konnte Ihren Erfolg von 1993 u. A. auch in den Jahren 2001, 2003 wiederholen. Auch in diesem Jahr wird sich der Verein mit anspruchsvollen Werken der professionellen Kritik der Juroren stellen.

 

 

Jugendarbeit

 

Ein besonderes Anliegen der Ges. der Musikfreunde ist traditionell die Jugendarbeit. Es wurde sich stets intensiv um den musikalischen Nachwuchs gekümmert. Mitte der 60er Jahre konnte man sogar mit einem Jugendorchester bei einem Konzert im Saale „Thull“ auftreten. Die Gruppe bestand aus 10 Jugendlichen und spielte unter der Leitung von Berthold Folz. Im Jahre 1973 wurde erstmals ein Jugendvertreter in den Vorstand gewählt. Auf Vorschlag des damaligen Jugendvertreters Wilfried Altmeyer und mit Unterstützung des 1. Vorsitzenden Edgar Pohl wurden für die Jugendlichen separate Fahrten organisiert und durchgeführt. Diese Fahrten sind heute noch allen Teilnehmern in guter Erinnerung.

Der Verein fördert die jungen Musiker, indem er ihnen nach Möglichkeit Leihinstrumente zur Verfügung stellt, sie bei der Suche nach geeigneten Lehrern unterstützt und beim Neukauf eines Instrumentes einen finanziellen Zuschuss gewährt. Einige Mitglieder des Vereins unterrichten den Nachwuchs selbst. Besonders engagiert sind z. Zt. die 1. Flötistin Dr. Dorothée Heckmann-Pohl und der 1. Klarinettist Rudi Balzert. Bei entsprechendem Ausbildungsstand können die Jugendlichen an den Lehrgängen des BSM teilnehmen und die dazugehörigen D-Prüfungen ablegen. Auch die jährlichen Fahrten werden natürlich fortgeführt.

Aktuell nehmen fünf Jungmusiker aktiv an den Konzerten und Auftritten des Hauptorchesters teil. Zehn weitere Kinder und Jugendliche treffen sich regelmäßig in einem Schülerorchester unter der Leitung von Rudi Balzert.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Jugendarbeit ist der 18jährige Klarinettist Raphael Petri, der die Lehrgänge D1 bis D3 erfolgreich abgeschlossen und im April 2006 bereits die zweite Dirigentenprüfung C2 mit Erfolg bestanden hat.

 

 

Internes Vereinsleben

 

Die alljährlichen Vereinsausflüge bringen die Musiker und ihre Angehörigen zu den unterschiedlichsten Reisezielen, zum Beispiel nach Frankreich, Luxemburg, Holland, Österreich, in die Schweiz sowie in viele Orte innerhalb Deutschlands. Dabei sammeln sie neue Eindrücke, pflegen ihre Gemeinschaft und feiern miteinander.

Jedes Jahr im Spätsommer laden die Musiker alle Interessierten zu einem zünftigen Oktoberfest in die Turn- und Festhalle ein. Sie verwöhnen ihre Gäste mit hausgemachten bayerischen Spezialitäten, moderner und volkstümlicher Blasmusik. Dieses Fest ersetzt seit einigen Jahren das traditionelle Gartenfest in den Anlagen des Vereinslokals beim „Kreutzer Egon“.

Alljährlich im Oktober gestalten die Musikfreunde eine Vereinsmesse, auch im Gedenken an ihre verstorbenen Vereinsmitglieder. Im Advent findet eine Weihnachtsfeier mit den Familienangehörigen unter Mithilfe von St. Nikolaus statt. Das Jahr klingt mit der „letzten Probe“ im Dezember bei einem Essen und einem Fass Bier aus.

 

 

Der Verein in der Gemeinde

 

In der Gemeinde Schwalbach und in den beiden Elmer Pfarreien Maria-Himmelfahrt und St. Josef hat der Musikverein seinen festen Platz. Mit der regelmäßigen Teilnahme an den „Faasendumzügen“ in Elm und Schwalbach beginnen die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen in der Gemeinde. Die Kommunionkinder beider Pfarreien werden am Weißen Sonntag feierlich durch die Ortsteile zur Kirche geleitet. Die Fronleichnamsprozession und der Gottesdienst werden ebenso von der Gesellschaft der Musikfreunde musikalisch unterstützt wie die Prozessionen von den Kirchen zu den Martinsfeuern an St. Martin. Die Musiker spielen zum Frühschoppen an der Kirmes auf und begleiten den „Kirwenhannes“ nach seiner Verurteilung auf seinem letzten Weg.

Am Volkstrauertag spielt das Orchester bei der Totengedenkfeier am Ehrenmal. Auch die Gedenkfeier am Sonntag vor Allerheiligen auf dem Ehrenfriedhof in Elm-Sprengen wird musikalisch umrahmt.

Der Verein untermalt das Bachtalfest, das Feuerwehrfest, diverse Vereinsfeste und unterstützt beim Frühlingsfest des Elisabethenvereins die karitative Arbeit der Ordensschwestern. Auf den Weihnachtsmärkten in der Gemeinde Schwalbach bringt er sein Repertoire an Weihnachtsliedern zu Gehör.

 

 

Der Verein außerhalb der Gemeinde

 

Die Gesellschaft der Musikfreunde unterhält zahlreiche rege Kontakte mit befreundeten Musikvereinen in benachbarten Gemeinden.

Es bestehen mit vielen Blasorchestern langjährige Partnerschaften mit gegenseitigen Freundschaftsspielen.

 

Auch außerhalb der Gemeinde Schwalbach wirkt die Ges. der Musikfreunde Elm bei verschiedensten musikalischen Veranstaltungen mit, wie seit etwa einem Vierteljahrhundert beim Pfarrfest der Herrmann-Röchling-Höhe.

Außerdem tritt der Verein bei Weinfesten an der Mosel auf. Die Verbindung mit dem Musikverein Moselloreley Piesport/Niederemmel besteht noch aus der Zeit von Dirigent Alois Weißgerber.

 

 

Die aktiven Musiker der Gesellschaft der Musikfreunde im Jahr 2006

 

Dirigent

Dirk Pistorius

 

Flöten

Marie Faller, Annika Fritz, Dr. Dorothée Heckmann-Pohl, Nicole Ney, Stefan Ney

 

Klarinetten

Rudi Balzert, Julia Birkenbach, Heinrich Dernbecher, Patrick Ney,

Raphael Petri

 

Saxophon

Christoph Dudek

 

Trompeten

Jörg Balzert, Fabian Fritz, Udo Kissel, Uwe-Peter Müller, Georg Tabellion

 

Tenorhorn / Bariton

Christian Bröttner, Dr. Dominik Heckmann, Heiner Maas, Peter Weiland

 

Posaunen

Roger Josten, Gerhard Kreutzer, Urban Rupp, Martin Thielen

 

Tuba

Karl-Heinz Heckmann, Achim Pohl, Jörg Rupp

 

Schlagzeug

Jürgen Jost, Tobias Maas

 

Zusätzlich unterstützt durch unsere Dauergäste

Beate Barth (Waldhorn), Judith Rupp (Waldhorn), Guntmar Schmidt (Tuba)

 

 

Ein Dankeschön

 

Die Gesellschaft der Musikfreunde Elm bedankt sich bei ihren Ehrenmitgliedern für ihr Engagement.

 

Ehrenmitglieder im Jahr 2006:

Gilbert Alt Ehrenmitglied

Karl-Heinz Heckmann Ehrenmitglied

Edgar Messner Ehrenmitglied

Urban Rupp Ehrenmitglied

Edgar Pohl Ehrenvorsitzender

Alois Weißgerber Ehrendirigent

 

Ganz besonderer Dank gilt den beiden aktiven Mitgliedern Urban Rupp und Karl-Heinz Heckmann, die zusammen schon über 100 Jahre lang mit Freude im Verein musizieren.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an die bisherigen Vorstände und Dirigenten sowie an alle aktiven und inaktiven Mitglieder, die dem Verein bisher ehrenamtlich und tatkräftig zur Seite gestanden haben. Diese gute Zusammenarbeit stimmt zuversichtlich, dass das Orchester auch in Zukunft noch lange bestehen wird.

 

 

Lustige Anekdoten aus der Vereinsgeschichte:

 

1950: „Wenn ein Mitglied durch falsche Gerüchte oder Sabotierungen versucht, dem Verein Schaden zuzufügen, wird dasselbe durch Beschluss des Vorstandes verwarnt bzw. ausgeschlossen.“

 

„Musiker werden erst durch den Kapellmeister geprüft, nach einer halbjährigen Probezeit als Musiker aufgenommen und gelten dann als aktive Vereinsmitglieder. Die Aufnahme erfolgt durch Stimmenmehrheit der aktiven Musiker.“

 

1954: „Der Musiker, der dreimal unentschuldigt fehlt, zeigt, dass er kein Interesse hat und wird somit inaktives Mitglied.“

 

1963: „Es wurde festgesetzt, dass ab Januar 1963 sämtliche Streicher als aktive Mitglieder gelten.“

 

1965: „Ein Vorsitzender ist leichter zu ersetzen als ein Dirigent.“

 

1967: „Der Schriftführer soll eine dreifache Liste der aktiven und inaktiven Mitglieder anlegen.“

 

1967: vor dem Telefonzeitalter: „Einteilung der "Boten" bei dringenden musikalischen Veranstaltungen:

Elm und Sprengen - Rupp Urban

Knausholz - Mertes Johann

Derlen "Ost" - Rupp Jakob

Derlen "West" - Weißgerber Alois“

 

1970: „Die Herren, die die auswärtigen Vereine abholen, besorgen sich ihre Ehrendame und den Schildträger selbst.“

 

1975: „Auf Antrag von Herr S. soll in den Proben das Rauchen eingeschränkt werden. Man einigt sich auf folgenden Kompromiss: Während den Proben sollen zukünftig 2 Pausen eingelegt werden.“

 

1978: „Bei Ständchen zu Goldenen Hochzeiten soll immer und endgültig der Ortsvorsteher die Ansprache halten und die Blumen stellen.“

 

2000: Fehlende Noten beim Gauturnfest in Schwalbach: „Herr B. bezahlt dem Musikverein Schwalbach eine Kiste Bier und Cola für die freundliche Überlassung ihres Notenmaterials.“

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